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 Hardtwiesen

Hardtwiesen
Blumenzauber zwischen feucht und trocken

Durch das kleinräumige Relief einer eiszeitlichen Drumlinlandschaft entstanden eng benachbarte Feucht- und Trockenbiotope. Auf engstem Raum finden sich hier erstaunlich viele Vegetationstypen des Alpenvorlandes - Halbtrockenrasen, Niedermoore und Hochmoore in verschiedenen Entwicklungsstufen. Deshalb gibt es hier eine außergewöhnliche Artenfülle mit vielen botanischen Raritäten. "Blumbesuch" wurde im Mittelalter der Weidegang des Viehs bezeichnet. Die Reste dieses Blütenmeeres ehemaligeHardt klr traditioneller Landwirtschaft haben sich hier dank intensiver Naturschutz-
bemühungen erhalten.

Themen: Eiszeitliche Entstehungsgeschichte. Ökologie von Hoch- und Niedermooren. Landwirtschaftliche Nutzung damals und heute. Streuwiesen und Halbtrockenrasen. Renaturierung von Magerrasen. Landschaft als Spiegel der Kulturgeschichte.

14.15 bis ca. 17 Uhr (Termine siehe Zeitplan, Kürzel HW)
Treffpunkt vor der Kirche (Gaststätte Steidl) in Bauerbach (5 km westlich Bernried).
Leitung: Dr. Helmut Hermann